Aktuelles der DRK-KiJu

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Aktuelle Newsmeldungen der Kindertagesstätten, Ganztagsschulen und Jugendangebote

Erste Hilfe im Reinbeker Redder

| von GBS Reinbeker Redder

Bei uns geht gerade wieder einmal eine Kurszeit zu Ende und bevor die Kinder neue Kurse wählen, schauen wir uns einen Kurs noch etwas genauer an.

Nahezu alle Kinder waren schon einmal in diesem Kurs, wollen noch einmal oder freuen sich schon darauf, dass sie auch bald einen Platz bekommen.

Nicht selten kommt es vor, dass die Kinder schon beim Mittagessen strahlend mitteilen: „Ich habe heute Erste-Hilfe-Kurs!“.

Der Kurs ist wichtig und beliebt! Die Kinder lernen vieles, was jeder Mensch wissen sollte:

Wie gehe ich mit einer Wunde um?

Was muss ich bei einer Verletzung beachten?

Wie lege ich einen Verband an?

Wann muss ich einen Krankenwagen rufen und wie geht das?

Diese und mehr Fragen werden in dem Kurs beantwortet.

Die Kinder lernen auf spielerische Art mit ernsten Situationen umzugehen und Sicherheit im Umgang mit Verletzungen zu bekommen. Sie kleben Pflaster auf, legen Verbände an und lernen Symptome für Verletzungen und Krankheiten kennen.

Heute haben die Kinder im Kurs ein schon bekanntes Rollenspiel gespielt. Die Rollen dafür sind schnell verteilt. Je zwei Kinder übernehmen zusammen eine Rolle. Es gibt die „Ersthelfer“, die „Zentrale“ und den „Krankenwagen“. Nun fehlt nur noch eine verletzte Person und schon geht es los.

Ein Kind fällt vom Klettergerüst. Sofort eilen die zwei Ersthelfer*innen zur verletzten Person und fragen wie es ihr geht. Ein blutender Arm und starke Schmerzen im Bein werden gemeldet. Die Kinder wissen gleich, was nun passieren muss. Ein Kind beginnt einen Verband am Arm anzulegen, während das andere Kind den Notarzt rufen will. Wie war noch gleich die Nummer? Das Kind überlegt. Dann fasst es sich mit dem Finger an den Mund und murmelt: „Eins.“. Es überlegt kurz, fasst sich mit dem Finger an die Nase und sagt: „Eins.“. Das Kind geht weiter mit der Hand zu den Augen und ruft: „Achja! 112!“

 

Nun geht die Zentrale ans Telefon und bekommt sofort berichtet, was passiert ist, wer verletzt ist und wo sich die Kinder befinden. Die Zentrale gibt nun ein Signal an den Krankenwagen weiter. Schnell eilen die Kinder mit lauten Sirenengeräuschen durch den Raum zum verletzten Kind und versorgen es.

Alle sind froh, dass alles so gut geklappt hat.

 

In einem anschließenden Gesprächskreis wird noch einmal gemeinsam besprochen, was gut geklappt hat und was noch gefehlt haben könnte. Die Kinder sind sichtlich stolz darauf, dass sie wussten, was zu tun ist.

 

Und das dürfen sie auch sein. Schließlich haben sie grade auf spielerische Art die Wichtigkeit der Rettungskette gelernt.

So sind sie für den Ernstfall gut gerüstet und können schnell helfen – auch, wenn mal kein Erwachsener in der Nähe ist.