Jugendhilfe bei der DRK-KiJu

Jugendhilfe bei der DRK-KiJu

Die DRK-KiJu bietet verschiedene Angebote in der Jugendhilfe an. Ob Wohngruppen oder offene Kinder- und Jugendtreffs.
Wohngruppen

Wohngruppen


Wir können in den Bezirken Wandsbek und Hamburg Nord die Unterbringung in einer Wohngruppe nach § 34 SGB VIII anbieten, wenn die Versorgung, Erziehung und Entwicklung eines Kindes in der eigenen Familie auch durch stützende Hilfen nicht gewährleistet ist. In unseren pädagogisch betreuten Wohngruppen haben wir einen Lebensort geschaffen, in dem die Kinder und Jugendlichen ein neues Zuhause finden und sich altersgerecht entwickeln und entfalten können. Der strukturierte Alltag orientiert sich an dem einer Familie, unsere qualifizierten pädagogischen Fachkräfte sind das ganze Jahr 24 Stunden am Tag für die Kinder und Jugendlichen da.

Unsere Hilfestellungen orientieren sich flexibel an den Bedürfnissen der Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien. Wir üben mit ihnen Methoden der Teilnahme, der Entscheidungsfindung und der Konfliktlösung in der Gruppe ein. Wir kümmern uns um all ihre Belange: Gesundheit, Schule, Gestaltung von Kontakten mit Eltern, Freunden sowie um eine Perspektivplanung. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist fester Bestandteil unserer Arbeit. Regelmäßige Gespräche über die Entwicklung der Kinder, Feste und Feiern mit Elternbeteiligung und andere Angebote der Mitwirkung gehören zum Standard. Das Angebot ist darauf ausgerichtet, nach Möglichkeit das Zusammenleben der Eltern mit ihren Kindern wieder herbeizuführen. 

Wenn die Jugendlichen und jungen Volljährigen weniger pädagogische Unterstützung benötigen, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, dies in weniger betreuten Wohnformen zu erproben. Hierbei werden Sie von ihnen bekannten und vertrauten Pädagogen unterstützt. 

Voraussetzung für die Unterbringung in einer unserer Wohngruppen ist ein Antrag beim Jugendamt. Die Hilfeplanung berücksichtigt, dass Kontakte zur Schule, zu Treffpunkten mit Freunden und mit Menschen, die für das Kind wichtig sind, erhalten bleiben.

Leistungen


Zielgruppe

In unseren Wohngruppen werden in kleinen familiären Gruppen Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren von pädagogischen Teams betreut und in Ihrer Entwicklung gezielt gefördert. Wir arbeiten eng mit den Herkunftsfamilien zusammen und fördern deren Erziehungskompetenz, um eine Rückkehr in die Familiensysteme zu unterstützen. Die Kinder und Jugendlichen erleben in unseren Angeboten klare Strukturen, die auch in partizipativen Prozessen mit Ihnen ausgehandelt werden. Die aktive Beteiligung der Bewohner_innen an dem Lebensalltag in der Gruppe sowie die geförderte Einbindung in den Sozialraum gehört zu den Grundsätzen unserer Arbeit. 


Struktur

Die stationäre Unterbringung in einer Wohngruppe erfolgt nach § 34 ff SGB VIII, wenn die Entwicklung eines Kindes oder Jugendlichen in der Herkunftsfamilie auch durch stützende Hilfen (kurz- oder langfristig) nicht gewährleistet ist. Der strukturierte Alltag orientiert sich an dem einer Familie, unsere qualifizierten pädagogischen Fachkräfte sind das ganze Jahr 24 Stunden am Tag für die Kinder und Jugendlichen da. In unseren Gruppen werden jeweils 8 Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren betreut. Die Unterbringung soll möglichst im bisherigen Sozialraum erfolgen und bezieht die Sorgeberechtigten in Form einer aktiven Elternarbeit mit in den Entwicklungsprozess ein.


Patenprojekt

Eine Besonderheit in unseren Wohngruppen ist das Patenprojekt „Zeig mir deine Welt“, das wir in Kooperation mit dem Jugendrotkreuz (JRK) anbieten. Die in den Wohngruppen lebenden, minderjährig geflüchteten Mädchen und Jungen, werden durch einen anderen Jugendlichen aus Hamburg begleitet. Die Patinnen und Paten sind selbst Jugendliche oder junge Erwachsene ab 15 Jahren. Durch dieses Projekt wollen wir Brücken bauen zwischen geflüchteten Bewohner_innen aus den Wohngruppen und gleichaltrigen, schon länger in Hamburg lebenden Jugendlichen. Die Jugendlichen verbringen ihre Freizeit selbst gewählt miteinander, üben sich in der deutschen Sprache und lernen ihre (neue) Stadt und Freizeitmöglichkeiten kennen. Die Patenschaften werden durch die Mitarbeiter_innen der Wohngruppen begleitet und es finden regelmäßige Austauschtreffen und Fortbildungen statt.